Über mich


 

Grias di!

Mein Name ist Karin Raffeiner,

ich bin 1973 geboren und wohne mit meiner Familie, Hund, Katze und der Jurte, in Allitz. Das ist ein wunderbares, kleines Dörfchen an der Vintschger Sonnenseite und am Fuße des Gadria Tales, wo der Sage nach, der Gadriadrache residierte und meiner Meinung nach, immer noch residiert....aber das ist eine andere Geschichte.

Schon als Kind, habe ich mich für Kräuter, native Heilkunst, verschüttetes Wissen und die Anderswelt interessiert. Bevor ich lesen konnte, habe ich einfach gewusst, für was diese und jene Pflanze hilft; dieses Wissen sickerte einfach beim Betrachten in mein Bewusstsein und ich habe es ganz unbefangen ausgesprochen. Logisch; es war für mich ganz normal, dass man Wissen direkt von den Pflanzen und Plätzen bekam. Naja, die Umwelt reagierte recht irritiert darauf, nicht unbedingt negativ, aber ich merkte, dass es anscheinend nicht normal war, so zu einem Wissen zu gelangen. Ich kann mich nicht mehr erinnern , dass ich es mir bewusst, sozusagen abgewöhnt habe, aber dieser Zugang verschloss sich etwas und ich hörte auf, diese Informationen, die zwar immer noch hereinkamen, bewusst wahrzunehmen und vor allem nicht mehr darüber zu sprechen. 

Als ich lesen konnte, fing ich an mir das Wissen auf die allgemein akzeptierter Weise herzuholen: Ich las....das Sagenbuch in der alten Schrift, das Maria Trebenbuch, Pfarrer Künzle, die Bibel, das Gartenbuch meiner Mutter, Gebetsbücher...halt alles was mir so in die Finger kam. Natürlich auch Kinderbücher, aber irgendwie ging mir da der Lesestoff zu schnell aus. Ich verstand nicht alles, aber es eröffnete sich mir ein unerschöpfliches Resservoir an Wissen, ein Paradies. Die Welt erschloss sich mir durch den Zugang des Lesens...ich konnte ausserhalb der dörflichen Enge hinausschauen.

Zugleich hatten wir einen Pfarrer, der ein großer Kräuterwissender war, Pater Cölestin. Ich versuchte mit ihm spazieren zu gehen, wann es irgendwieging und liess mich von ihm in seinen Wissensschatz einweisen.

Mein weiter Lebensweg verlief nicht gradlinig und war geprägt von einigen Schicksalsschlägen, die mich doch früh mit den seelischen Aspekten auseinander setzten ließ. Mein jüngerer Bruder verstarb infolge eines relativ harmlosen Unfalls und das hatte natürlich Folgen für das Familienleben. Meine Eltern kamen mit seinem Tod kaum zurecht. Ich versuchte selber irgendwie seinen Tod zu verarbeiten und hinterfragte auch , das Leben nach den Tod. Wieder waren es Bücher, wie die von Kübler-Ross, die mich mit meinen 14 Jahren, tief mit dem Sterben und den Leben nach dem Tod beschäftigen liess. Nicht, dass ich seinen Tod damit gut verarbeitet hätte; ich vebot mir jedes Gefühl, sonst hätte ich in dieser Zeit jeden Halt verloren, diese Arbeit musste ich schmezhaft später nachholen. Und so ging es ihm Leben weiter, aber nachträglich betrachtet, waren das alles Lebensstationen, die mich tief in das menschliche Sein hinabtauchen liess. Äusserlich, ist mein Vorhaben, altes Wissen, vor allem Heilwissen, bei den nativen Völkern zu sammeln und mit der modernen Medizin zu verbinden, nicht Realität geworden.Verschüttetes Wissen aus der Volksheilkunde und aus den indigenen Kulturen wieder einen Platz neben der modernen Medizin zu geben, ja das war ein grosser Jugendtraum.

Ich bin Krankenpflegerin geworden, nicht Ärztin, wie ich wollte; das Geld zum Studieren, war einfach nicht da und auch nicht Hebamme, da ich kurz vor Abschluss der Krankenpflegeausbildung schwanger wurde. Ich fing in meiner Traumabteilung Geburtshilfe an, wechselte aber dann aus verschiedene Gründen,  in den psychiatrischen Dienst, wo ich 20 Jahren blieb....was sich wieder als eine große Schule des menschlichen Seins erwieß.

In dieser Zeit kamen meine vier Kinder, damit das Mamasein.

Durch die kleineren und grösseren Beschwerden der Kinder und auch von mir, kam ich vermehrt zur alternativen Heilkunde, vor allem zu den Schüsslersalzen, den Homöopathikas und der Kräuterheilkunde und habe dabei ihr grosses Potential erfahren. Eines habe ich dabei noch zusätzlich gelernt: Was einfach ist wird angewendet...alles was kompliziert ist, hat keinen Wert in einem Familienalltag.

Die Beziehung zum Vater, meiner wunderbaren ersten beiden Kindern, war sehr schwierig und diese Zeit, auch noch nach der Trennung, brachte mich am Rande meiner Kräfte....wieder eine Lebensschule...

Doch, durch die Beziehung zu meinem heutigen Lebensgefährten und Vater meiner zwei kleineren Kindern, erfuhr mein Leben wieder eine gewisse Stabilität, die ich brauchte um meinen Lebensweg weiterzugehen.

Dies begann, als ich Karlheinz Fuchs kennenlernte, bei ihm in Behandlung  und in die Lehre ging und er es verstand mich meinen Zugang zu meiner inneren Wissensquelle wiederfinden zu lassen, den eingehenden Informationen zu vertrauen und diese auch anzuwenden. Danach kam eines zu anderen...

Ich machte verschiedene Ausbildungen:

Vorher die der Krankenpflege und die Ausübung derselben seit über 20 Jahren.

Dann, wie oben schon angedeutet, kam die Ausbildung zur ( Manoo)Energetikerin dazu, mit  den zwei wunderbaren Lehrer, die sehr viel Wert auf die Intuition und eigenen Entwicklungsprozesse gelegt haben. (Danke Karlheinz und Mike)

Trotzdem, zufriedengestellt hat mich das nicht wirklich.  Ich ging auf die Suche und machte diverse andere Ausbildungen:

-Kräuterheilkunde ;ein grosses Feld, das mir sehr am Herzen liegt,

-Kinesiologie,

-Blütenessenzen nach Bach ( mittlerweile stelle ich meine eigenen, aus unseren heimischen Blüten in unserer wunderbaren Natur her),

-Radhiästische Methoden zur Austestung von Ursachen und Heilmethoden

-Pranahealing

All das, war schön, kraftvoll und eröffnete mir wunderbare Wege. Es entsprach auch meinem Wesen, aber etwas fehlte noch. Ungeduldig wie ich es halt bin, suchte ich und verstand nicht, dass mich das Gesuchte schon lange begleitete, eigentlich seit ich denken kann:

Der Schamanismus

In dieser Haltung fand ich meine Heimat, er durchwebt all mein Können und meine Sicht auf die Welt.

Durch ihn erhielt ich ein unerschöpfliches Heilreservoir, ein Fluss an Wissen, den ich mir vorher so nicht vorstellen konnte.

Ich absolvierte mehrere Basisseminare, eine Jahresausbildung und Seminare bei traditionellen Heilern, Schamanen ihres Landes.

Schlussendlich suche ich aber UNSER verschüttetes Wissen und mit Hilfe des indigenen Wissens, anderer Ethien und meiner eigenen Forschung, komme ich dem unseren näher und praktiziere heute den Schamanismus, der mit unserem Land, unseren Menschen, unserer Geschichte, unsere Natur und ihrer Wesen, tief verbunden ist.

So ist auch meine Arbeitsweise: verbindend und immer die aktuellen Gegebenheiten, das Lebensumfeld und die Lebensrealität des Hilfesuchenden im Blick.

Was er braucht, was ihm hilft, sehe ich während der Behandlung, die niemals gleich, sondern immer individuell und manchmal überraschend ist.

Das ist eine Arbeit die mir viel gibt und zutiefst beglückt und mit der ich doch schon einige Menschen bei großen und kleinen Krisen helfen konnte.

 

Wenn ich dich neugierig gemacht habe, freue ich mich, dich kennenzulernen.

Wenn ich dir helfen kann, freut es mich umso mehr.

 

Alles Liebe

 

Karin

 

"Lebe das was, in dir ist,

dann wird du genau zu dem kommen,

wesswegen du auf die Erde gekommen bist."

Eine der gewonnenen Erkenntnisse, aus meinem Leben.

 

so bin ich zu finden:



Schamanische Arbeit, geistige Heilmethoden und Energiearbeiten ersetzen nicht ÄrztInnen oder HeilpraktikerInnen

 

Arzt oder Heilpraktiker ersetzen nicht die schamanische Arbeit.

:-)