Über mich

Meine Geschichte und meine Mission

ich
(Foto: Karin Raffeiner) Einfach Ich, mit meiner Geschichte mit meinem Heute und mit meiner Zukunft

Frau, Mama, Krankenpflegerin, Kräuterfrau und Schamanin... das beschreibt mich wahrscheinlich am Besten. Manchmal bin ich von der einen mehr und manchmal weniger. Das ändert sich immer wieder ein bisschen.

 

1973 zur Winersonnenwende bin ich auf die Welt gekommen, im hinteren Passereiertal habe ich meine Kindheit verbracht und durch verschiedenen Wendungen des Lebens bin ich  in den  Vinschgau gekommen.

Seit 2007 wohne mit meiner Familie und der Jurte in Allitz einem wunderbaren, kleinen Dörfchen an der Vintschger Sonnenseite. Es liegt am Fuße des Gadria Tales, wo der Sage nach, der Gadriadrache wohnte und meiner Meinung nach, immer noch dort sein Wesen treibt....aber das ist eine andere Geschichte, die ich dir gerne auch mal persönlich erzähle.

Wie es begann...

Schneckenhaus mit Gänseblümchen und Ehrenpreis
Foto:Pixabay) Alles was ist hat seinen eigenen Geist. Mein Geist spricht zu deinem Geist. Auch das ist Kommunikation

Schon als Kind, habe ich mich für Kräuter, native Heilkunst, verschüttetes Wissen und die Anderswelt interessiert. Bevor ich lesen konnte, habe ich einfach gewusst, für oder gegen was, diese oder jene Pflanze hilft. Dieses Wissen sickerte einfach beim Betrachten in mein Bewusstsein und ich habe es ganz unbefangen ausgesprochen. Logisch; es war für mich ganz normal, dass man Wissen direkt von den Pflanzen und Plätzen bekam. Naja, die Umwelt reagierte recht irritiert darauf, nicht unbedingt negativ, aber ich merkte, dass es anscheinend nicht normal war, so zu einem Wissen zu gelangen. Ich kann mich nicht mehr erinnern , dass ich es mir bewusst, sozusagen abgewöhnt habe, aber dieser Zugang verschloss sich etwas und ich hörte auf, diese Informationen, die zwar immer noch hereinkamen, bewusst wahrzunehmen und vor allem nicht mehr darüber zu sprechen.

Die vorläufige Lösung:Bücher!!!

Buchseiten in der alten Schrift
(Foto: Pixabay) Lesen eröffnet mir die große weite Welt

Als ich lesen konnte, fing ich an mir das Wissen auf die allgemein akzeptierter Weise herzuholen; Mit lesen:

das Sagenbuch in der alten Schrift, das Buch der Maria Treben, Pfarrer Künzle, die Bibel, das Gartenbuch meiner Mutter, Gebetsbücher, Mystik...

halt alles was mir so in die Finger kam.

Natürlich auch Kinderbücher, aber irgendwie ging mir da der Lesestoff zu schnell aus. Ich verstand von den Erwachsenenbüchern nicht alles, aber es eröffnete sich mir ein unerschöpfliches Reservoir an Wissen, ein Paradies. Die Welt erschloss sich mir durch den Zugang des Lesens...ich konnte außerhalb der dörflichen Enge hinausschauen.

Zugleich hatten wir einen Pfarrer, der ein großer Kräuterwissender war; Pater Cölestin. Ich versuchte mit ihm spazieren zu gehen, wann immer es irgend möglich war und ließ mich von ihm in seinen großen Kräuterwissensschatz einweisen.

Gar nicht so einfach-das leben

Sonnenuntergang zwischen alten, frostbereiften Erlen
(Foto: Karin Raffeiner) Man kann schwierige Zeiten als erdrückend erleben oder als Herausforderung. Ich wählte die Nummer zwei.

Mein weiter Lebensweg verlief nicht gradlinig und war geprägt von einigen Schicksalsschlägen, die mich doch früh mit den seelischen Aspekten auseinander setzten ließ.

Mein jüngerer Bruder verstarb infolge eines relativ harmlosen Unfalls und das hatte natürlich Folgen für das Familienleben. Meine Eltern kamen mit seinem Tod kaum zurecht. Ich versuchte selber irgendwie seinen Tod zu verarbeiten und hinterfragte auch das Leben nach den Tod. Wieder waren es Bücher, wie die von Kübler-Ross, die mich mit meinen 14 Jahren, tief mit dem Sterben und den Leben nach dem Tod  nahebrachten. Nicht, dass ich seinen Tod damit gut verarbeitet hätte; ich verbot mir jedes Gefühl, sonst hätte ich in dieser Zeit jeden Halt verloren.

Diese Arbeit musste ich später schmerzhaft  nachholen.

Und so ging es ihm Leben weiter, nicht immer hatte ich es leicht aber nachträglich betrachtet, waren das alles Lebensstationen, die mich tief in das menschliche Sein hinabtauchen ließen.

Lebensträume-erfüllt, aber anders als gedacht

Traumfänger vor sepiafarbenen Himmel
(Foto: Pixabay) Visionen kreieren das weitere Leben. Vorausgesetzt man lässt sich auf den Fluss des Lebens ein.

Äußerlich, ist mein Vorhaben, altes Wissen, vor allem Heilwissen, bei den nativen Völkern zu sammeln und mit der modernen Medizin zu verbinden, nicht Realität geworden.Verschüttetes Wissen aus der Volksheilkunde und aus den indigenen Kulturen wieder einen Platz neben der modernen Medizin zu geben, ja das war ein großer Jugendtraum.

Ich bin Krankenpflegerin geworden, nicht Ärztin, wie ich wollte; das Geld zum Studieren, war einfach nicht da und auch nicht Hebamme, da ich kurz vor Abschluss der Krankenpflegeausbildung schwanger wurde. Ich fing in meiner Traum-Abteilung Geburtshilfe an, wechselte aber dann aus verschiedene Gründen, in den psychiatrischen Dienst, wo ich 20 Jahren blieb....was sich wieder als eine große Schule des menschlichen Seins erwies.

Mutter sein-Wieder ein Lernabschnitt

Mutterschaft
(Foto:Karin Raffeiner) Mama Sein ist glaube ich eine der grössten Herausforderungen. Grad für eine Krankenpflegerin. Crashkurs in anwendbare Heilkunde

In dieser Zeit kamen meine vier Kinder in meinen Leben und damit das Mama-Sein.

Durch die kleineren und grösseren Beschwerden der Kinder und auch von mir, kam ich vermehrt zur alternativen Heilkunde, vor allem zu den Schüsslersalzen, den Homöopathikas und der Kräuterheilkunde und habe dabei ihr grosses Potential erfahren. Eines habe ich dabei noch zusätzlich gelernt: Was einfach ist, wird angewendet...alles was kompliziert ist, hat keinen Wert in einem Familienalltag.

Die Beziehung zum Vater meiner wunderbaren, ersten beiden Kindern, war sehr schwierig und diese Zeit, auch noch nach der Trennung, brachte mich am Rande meiner Kräfte....wieder eine Lebensschule...

Doch, durch die Beziehung zu meinem heutigen Lebensgefährten und Vater meiner zwei kleineren Kindern, erfuhr mein Leben wieder eine gewisse Stabilität, die ich brauchte um meinen Lebensweg weiterzugehen.

 

Ausbildungen in der naturheilkunde

Aufgrund körperlicher Beschwerden nahm ich Pranatherapie in Anspruch. Fasziniert von dem was ich an mir selbst erleben durfte, die Wendungen in meinem Leben die sich einfach so ergaben, weckten meien Neugierde und ich stieg in das Ausbildungsseminar von Karlheinz Fuchs und Mike Eberl ein. Ich lernte wie man Pranabehandlungen machte, wie man dem eigenen Gefühl vertrauen konnte und dass es neben unserer sichtbaren Welt auch eine nichtsichtbare Welt gab. Das krasse, das wirklich schokierende war, dass das für mich nicht unbedingt was Neues war. Das muss Frau erst mal verdauen können.

Ich habe die Ausbildung abgeschlossen...aber jetzt tauchten die Fragen erst richtig auf: Ich versuchte Antworten zu finden; da war doch noch was!

-Kinesiologie

-Bachblütenberatung

- Die Anwendung von Schüsslersalzen

- Zwei Jahre Heilkräuterausbildung

- Die Anwendung von ätherischen Ölen

Alles wunderbare Ausbildungen, jede einzelne hat mich geformt und geprägt. Aber irgendwie war die Suche nicht zu Ende.

Bis ich zum Schamanismus kam, fast zugleich mit der Vintschger Typenlehre. Durch beiden ergab sich aus allem was ich vorher gemacht habe, ein harmonisches Gefüge eine neue Bedeutung.

Schamanismus ist keine Religion, sie ist keine neue Organisation. Sie ist  eine Weltsicht die einfach die sichtbare Welt um die unsichtbare aber sehr wohl wahrnehmbare Dimension erweitert. Man braucht das nicht zu glauben...es wird zu Gewissheit, weil man es tagtäglich erfährt.

 

Der Schamanismus-eine Lebenshaltung die begeistert

Jurte im Schnee
(Foto:Karin Raffeiner) Mein ganz persönliches Weihnachtswunder

In dieser Haltung fand ich meine Heimat, er durchwebt all mein Können und meine Sicht auf die Welt.

Durch ihn erhielt ich ein unerschöpfliches Heil-Reservoir, ein Fluss an Wissen, den ich mir vorher so nicht vorstellen konnte.

Kleine und größere Wunder wurden plötzlich möglich.

Ich absolvierte mehrere Basis-Seminare, eine Jahresausbildung und Seminare bei traditionellen Heilern, Schamanen ihres Landes.

Schlussendlich suche ich aber UNSER verschüttetes Wissen und mit Hilfe des indigenen Wissens, anderer Ethnien und meiner eigenen Forschung, komme ich dem unseren näher und praktiziere heute den Schamanismus, der mit unserem Land, unseren Menschen, unserer Geschichte, unsere Natur und ihrer Wesen, tief verbunden ist. 

Was macht meine Arbeit aus?

Schamanische Flöte, Räucher-Stein, Kristall
(Foto:Karin Raffeiner) Wenn die Arbeit Freude macht, dann weisst du dass du das richtige für dich gefunden hast.

So ist auch meine Arbeitsweise: verbindend und immer die aktuellen Gegebenheiten im Blick. 

Keine Beratung gleicht der Anderen, das Ergebnis ist oft überraschend. Was mich besonders berührt ist die Tatsache wie sanft aber nachhaltig Veränderungen geschehen und wie sich ausweglose Situationen sich oft mit einer unglaublichen Leichtigkeit lösen können.

Was könnt ihr euch von mir und meinen Angeboten erwarten ?

Besonders in der Einzelarbeit könnt ihr euch eine auf euch und für diesen  Moment zugeschnittene Arbeit erwarten.

Auch meine Gruppenangebote berücksichtigen immer die uns umgebende Natur, die Gegebenheiten dort und die vorherrschende Zeitqualität in Verbindung mit dem was die Gruppe jetzt braucht.

 

Alles Liebe

Karin Raffeiner